Silke Felber forscht und lehrt am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Als Elise Richter-Stelleninhaberin des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF beschäftigt sie sich mit dem Fortwirken der griechisch-antiken Tragödie im Theater Elfriede Jelineks und lässt dabei Klassische Philologie und Theaterhistoriographie auf Ansätze der Politischen Theorie und der Gender & Queer Studies prallen.
Ihre Forschung befasst sich mit der Historizität von Gegenwartstheater, mit Inszenierungsformen von Angst und Hass, mit der Performativität von Zugehörigkeit, mit ästhetischen Praktiken der Ambiguierung und mit der Geste als transdisziplinäres und transkulturelles Schnittstellenphänomen.